Auch unsere Schreibtalente sollen nicht zu kurz kommen!
Bei unserem Literaturwettbewerb darf jeder Jungautor und jede Jungautorin ihr Können unter Beweis stellen, die Sprache spielt dabei keine Rolle.
So hörten wir Beiträge auf Deutsch, Arabisch und Englisch.
Und zur Auflockerung gab es zwischen den Beiträgen englische Lieder!
Neben den Diplomen, welche an die Besten verteilt wurden, entstand auch eine Schülerzeitung, die um 1 EUR erworben werden kann. Vom Erlös werden Spielgeräte für die bewegte Pause gekauft! Na dann!
Ein großes Dankeschön an alle, die hier so toll gearbeitet haben!
Beiträge zum Literaturwettbewerb 2a
MENSCHENGESCHICHTEN
1.
Geschichte des Fischers Fritz (Esmaa B., 2a)
Kapitän Fritz ist ein Fischer. Sobald die Sonne zwinkert wacht die Mannschaft auf. Dann schrubben sie das Deck und prüfen die Netze. Danach werden die Segel gesetzt.
Kapitän Fritz steht am Ruder. Als alter Seebär weiß er genau, wo die besten Sardinen und Heringe sind.
Aber vor der Küste läuft das Schiff plötzlich auf Grund. Zum Glück kommt Hilfe. Drei Delfine ziehen das Schiff ins Meer zurück.
Als sie zuhause ankommen und die Netze leeren, finden sie eine Schatztruhe.
,,Was mag da nur drinnen sein?", haben sie gefragt.
Drinnen waren Sardinen. Wer hätte das gedacht?
Alle waren glücklich!
2.
Das junge Ehepaar (Sara M., 2a)
Ein junges Ehepaar ist in ein neues Haus eingezogen.
Am nächsten Morgen während des Frühstücks bemerkte die Frau, dass ihre Nachbarin die Wäsche aufhängt.
,,Schau, wie schmutzig ihre Wäsche ist!", sagte sie.
,, Vielleicht braucht sie ein neues Waschmittel, damit ihre Wäsche sauberer wird. Die kann ja gar nicht Wäsche waschen!"
Der Ehemann hörte sich das schweigsam immer wieder an, sagte aber nie etwas dazu. Jedes Mal, wenn die Nachbarin ihre Wäsche aufhängte, waren die Kommentare die gleichen.
Einen Monat später, die Frau war erstaunt, als sie eines Morgens rausschaute, und sah, wie die Wäsche der Nachbarin sauber war.
Sie sagte zu ihrem Ehemann:,, Schau mal, sie hat endlich gelernt, wie man Wäsche wascht! Wer hat ihr das nur beigebracht?"
Der Ehemann antwortete:,, Niemand, meine Liebe, ich bin am Morgen früher aufgestanden und habe unsere Fenster geputzt!"
,,Manchmal sollten wir zuerst schauen, ob der Fehler nicht an uns liegt!"
Beiträge zum Literaturwettbewerb 3a
VON PFERDEN, WÖLFEN UND DRACHEN
1.
Die Wolfsfamilie (Israa E., 3a)
Die drei Wolfskinder Tali, Kela und Rufo liebten es, miteinander zu spielen. Sie lebten gemeinsam mit ihren Eltern in einer Höhle im Wald.
Als sie groß genug waren, sagte die Mutter zu ihnen:,,Die Menschen sind für uns gefährlich! Ihr sollt vorsichtig sein!"
Eines Tages als ihre Eltern zur Jagd gingen, kamen sie nicht mehr zurück. Kela sprach zu ihren Brüdern: ,,Ahnt ihr, dass unsere Eltern von den Menschen mitgenommen wurden?" ,, Wir müssen sie suchen gehen!", rief Tali. ,,Wir sollten morgen aufbrechen!", meinte Rufo.
Am nächsten Tag wachte Kela als erste auf. Sie weckte ihre Brüder und sie machten sich auf den Weg. Als die Nacht einbrach, gähnte Kela: ,,Wir übernachten hier!"
Am nächsten Morgen wachten alle gleichzeitig auf. Sofort gingen sie weiter. Plötzlich entdeckten sie ein Dorf. Im Dorf waren ihre Eltern. Kela hatte einen Plan. Sie erklärte:,, Wir warten bis die Nacht einbricht und schleichen uns rein." Als die Nacht einbrach, schlichen die Geschwister ins Dorf. Tali und Rufo holten die Schlüssel und Kela sperrte den Käfig auf. Bevor es hell wurde, rannten sie davon.
Glücklich kam die Familie in der Höhle an. Alle waren froh, wieder beisammen zu sein.
2.
Mein Pferd und ich (Fatima K., 3a)
Letzte Sommerferien sah ich zum ersten Mal in meinem Leben eine "Araberin", ein Pferd namens Schalima. Sie war eine Araber-Stute, also ein Pferd dieser Rasse, sie hatte auch ein Kind namens Bridy.
Meine Reitlehrerin hatte auch einen Hund. Außerdem gehörten ihr zwei Pferde auch privat. Sie hießen Indi und Tatu.
Aber nur meine Schalima trabte so schnell wie der Wind. Ich sattelte sie und es ging los. Erst langsam, dann durfte ich traben. Ich konnte es sogar freihändig, und ich hatte sehr viel Spaß beim Reiten. Deshalb sagte ich zu meiner Oma: ,,Von da will ich niemals weg!"
Meine Oma lachte laut, denn das war ja nur ein Wunschtraum!
3.
Ritter Edeldorf wird ein Held (Maryam H., 3a)
Es lebte einmal vor langer, langer Zeit ein König in einem alten Schloss. Der König hatte drei tapfere Ritter namens Ritter Steinschlager der Starke, Ritter Wasserschwimmer der Kluge und Ritter Schwanzflosse der Schnelle und einen ängstlichen Ritter namens Edeldorf. Doch der König war traurig, denn er wusste nicht, warum sein königlicher Wald brannte.
Deshalb schickte die königliche Hoheit alle drei tapferen Ritter, um nachzuschauen, warum der Wald brannte. Doch keiner von ihnen konnte dem König helfen. Im Geheimen ging Edeldorf los, um sein Glück zu versuchen. Er sattelte sein Pferd und ritt durch den finsteren Wald. Nach einer Weile hörte er ein lautes Niesen. Im Schritt ritt der ängstliche Edeldorf auf das Geräusch zu.
Als er eine Weile dahintrabte, kam er an eine morsche Hängebrücke. Der Ritte dachte: ,,Ich muss wohl alleine über die Hängebrücke, weil mein Pferd zu schwer ist!"
Vorsichtig schlich Edeldorf über die Hängebrücke. Plötzlich quietschte etwas und das Seil riss. Erschrocken blieb Ritter Edeldorf stehen und starrte zurück. Dann hatte Ritter Edeldorf eine Idee. Er lief so schnell er konnte über die morsche Hängebrücke. Erleichtert ging er weiter. Nach einer Weile war er dem Niesen ganz nahe. Nun dachte der Ritter:,, Soll ich nicht gleich umkehren? Im Schloss suchen sie mich bestimmt schon lange."
Doch dann nahm der Ritter all seinen Mut zusammen und ging weiter. Plötzlich stand er vor einem Drachen. Der Drache weinte, denn immer, wenn er nieste, kam Feuer aus seinem Maul.
Der Drache jammerte: ,,Was soll ich nur machen?" Ritter Edeldorf antwortete: ,,Du kannst in unserem Burggraben wohnen, dort kannst du nichts in Brand stecken, denn dort gibt es viel Wasser und natürlich auch einen Arzt." Der Drache war einverstanden und flog mit dem Ritter zum König.
Dort erzählte der Ritter Edeldorf sein Erlebnis und bekam zur Belohnung die Prinzessin zur Frau. Sie feierten ein großes Hochzeitsfest und alle Leute jubelten.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann jubeln sie noch heute.
Beiträge zum Literaturwettbewerb – 4a
GRUSELGESCHICHTEN
1.
Es spukt – (wer war das?)
Abends, wenn die Heimchen singen,
wenn die Lampe leuchtet,
hör ich gerne Spukgeschichten.
Was die Tante mir erzählt,
wie es klopfte in den Wänden,
wie der alte Schrank geknackt,
wie es einst mit kalten Händen,
Mutter Ursel angepackt.
Wie man oft ein leises Jammern,
grad um Mitternacht gehört.
Oben in den Bodenkammern,
schreit mit höchst bemerkenswerter Kraft.
Dann
erzählt sie gar
das Märchen vom Geiste ohne Kopf.
2.
Der Vampir Karl – Zeyneb 4a
Eines Nachts ging der Vampir spazieren. Da ging er zu Leon. Leon hörte ein Geräusch, aber er dachte, dass er träumte, weil er immer so viele Träume hatte. Doch als er eine Gestalt in seinem Zimmer sah, schrie er so laut er konnte.
Der Vampir biss ihn in die Hand und Leon wurde ein Vampir wie Karl.
Die beiden gingen von Haus zu Haus bis es Tag wurde. Der Nachbar rief am Morgen die Polizei, weil Leon verschwunden war. Die Polizei suchte und suchte, bis es wieder Nacht wurde.
In der Nacht schlichen die beiden zum Nachbar Leons, doch plötzlich kam die Polizei aus dem Versteck im Speisesaal hervor: "Sie sind wegen versuchten Mordes an Ihrem Nachbarn verhaftet!"
Doch die beiden flüchteten und flogen nach Vampira. In Vampira waren alle Vampire, sogar die Polizei!
Doch Karl wollte zurück nach Wien. Leon aber wollte in Vampira bleiben. "Dann gehe ich eben und du bleibst in Vampira!", schrie Karl. Die beiden stritten und stritten, und Karl ging nach Wien zurück.
Leon und Karl wurden nie mehr Freunde.
3.
Das spukende Schloss – Aicha 4a
In den Sommerferien plante Familie Makari, in ein Schloss zu reisen. Sie fuhren los, doch Tiffany hatte ein schlechtes Gefühl. Sie kamen beim Schloss an. Das Schloss sah aber sehr unheimlich aus. Es war auch schon Nacht.
Ein Diener kam heraus und sprach: " Das Gästezimmer ist oben!"
"Na endlich, wurde schon Zeit!", raunte Tiffany. Als sie raufgingen, sahen sie die Betten. Sie legten sich sofort hin und schliefen gleich ein.
Nach einer Stunde wachte Tiffany auf, sie sah einen Schatten eines Geistes. Er flüsterte unheimlich: " Diieeeseee Gääästeee sind hiiieeer faaaalsch!"
Die Eltern wachten erschrocken auf. Sie gingen alle hinaus, da sahen sie das Gespenst. Sie schrien und rannten fort. Sie stiegen so schnell wie ein Blitz in ihr Auto und fuhren wieder nachhause.
Die Eltern meinten: "Dieses Schloss besuchen wir nieeee wieder!"
4.
Der tapfere Junge – Mohammed 4a
Es war einmal eine Stadt. In dieser Stadt gab es vier Geister. Sie erschraken alle Leute in der Stadt. Jeder, der die Geister einfangen wollte, kam nicht mehr zurück. Aber es gab einen Jungen, der hieß Tobias, der hatte sehr viele Bücher über Geister gelesen. Sein Traum war, ein Geisterjäger zu werden.
Eines Tages kamen die Geister und entführten Tobias' Eltern. Tobias war bereits eingeschlafen, aber wachte wegen dem Geschrei wieder auf. Er ging raus, aber er fand seine Eltern nicht. Er wusste schon, dass die vier Geister seine Eltern entführt hatten, weil die Geister immer spukten, wo sie auch hinkamen.
Der Junge suchte sie, und als er sie gefunden hatte, kämpfte er gegen sie. Sie kreisten ihn von oben ein, doch er wusste, dass Geister schwächer waren als Netze. Also nahm er die Netze heraus und fing die Geister ein. Er befreite auch seine Eltern.
Die Stadt machte Tobias zum Helden, weil er sie von den vier Geistern befreit hatte.
5.
Der Vampir – Eldar 4a
Eines Tages ging ein Vampir auf die Straße, und ganz, ganz viele Menschen sahen ihn an. Das nervte ihn natürlich. So ging das jeden Tag. Und schließlich ging es ihm so auf die Nerven, dass er einen Mann in den Hals biss. Alle Leute schrien:" Aaaaahhhh! Er ist kein Mensch!" Dann liefen sie und versteckten sich zuhause.
Alle, die den Vampir aber besuchten, biss er. Er war schon ganz voll, so viel Blut hatte er getrunken. Er wollte platzen. Er fühlte sich krank und rief den Arzt.
Als der Arzt kam, bekam dieser Angst und stotterte: " Äh,… was … fehlt … Ihnen?"
Der Vampir antwortete," ich hab so viel getrunken!", und er platzte.
6.
Der kleine Vampir Kaspek – Chava 4a
Während einer schaurigen Nacht spielte der Vampir Kaspek mit seinem Freund Tony. Aber Tony war kein Vampir, sondern ein Mensch. Sie waren die besten Freunde, bis Tonys Vater kam:" Ha! Es gibt doch Vampire! Du hast mich all die Monate angelogen, mein Sohgn Tony!" "Und du Vater?", schrie Tony, "du hast mir gesagt, dass du nie wieder nach Vampiren suchst! Und jetzt kommst du mit Knoblauch, um Kaspek zu töten! Schäm dich doch Vater!" "Okay, mein Schatz, ich verspreche dir, ab heute keine Vampire zu töten oder zu jagen", versprach der Vater.
Nach einer Weile aßen sie alle ein Stück Kuchen und Blut, aber für Tony und seinen Vater gab es nur Kirschensaft.
Doch als ein paar Jahre vergingen starb der kleine Vampir und Tony und sein Vater waren sehr traurig.
7.
Der weiße Geist – Khadhidzha 4a
In der Nacht, genau um 10 Uhr, spukte ein Geist in Leons Zimmer. Leon hörte ein Geräusch. Er stand auf und sah sich um. Aber da war keiner!
Leon schlief wieder ein. Da hörte er wieder ein Geräusch. Und stand wieder auf: Vor ihm stand ein weißer Geist! Da wurde er ohnmächtig. Die Eltern kamen herauf und schauten nach, was mit Leon passiert war. Der Vater holte ein bisschen kaltes Wasser und spritzte es in Leons Gesicht, damit er wieder wach wird. Leon stand auf und schrie, "ein Geist!", und er wurde wieder ohnmächtig. Dann gingen die Eltern wieder schlafen.
Um 10 Uhr vormittags stand Leon auf und nahm sich ein Glas Saft aus dem Kühlschrank. Als er die Eiskastentür öffnete, sah er den weißen Geist im Kühlschrank. Da wurde er schon wieder ohnmächtig und ließ den Saft auf den Boden fallen.
Diesmal nahm der Geist ein bisschen kaltes Wasser und spritzte es Leon ins Gesicht. "Lebst du?", fragte er. "Ja, sicher!", antwortete Leon. Dann wurden die beiden für immer Freunde!


































